Durch Glaubenskrisen stetig dem Ziel entgegen
Es ist nicht möglich, wenn man der Welt gerecht werden will und so nebenbei in vielleicht gut gemeinter Absicht seinen Gott veranlassen will, diesen Weg zu ebnen. Wem soll ich dienen, Gott oder der Welt? Ich will Gott dienen, muss also den alten Menschen ablegen und den neuen anziehen (Eph 4,22ff). Ich muss von der Sünde abkehren, alles entfernen und herausschneiden, was der Gottesliebe hinderlich und schädlich ist. Da ich hierbei stetig voranschreite und es würde sich ergeben, dass ich innerlich vom Herzen her durch Gott geschmeichelt würde und mich wohl fühlte, dann könnte ich meinen, ich hätte mein Ziel erreicht und hätte keinen Ansporn mehr. So brauche auch ich meinen Dorn im Fleisch (siehe 2 Kor 12, 6-10) , mit dem Unterschied, dass der hl. Paulus doch in einem Augenblick und vollständig geläutert wurde und mein Bemühen um die Reinigung meiner Seele nur mit meinem Leben ein Ende finden kann. Ich darf hierbei nie feige werden und auch nie darf ich den Mut verlieren. Solange ich kämpfen will werde ich in diesem Kampfe immer Sieger sein.
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